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    Tracktest: Hier röhrt der Nissan GTR in Silverstone

    Tags: Allradantrieb | Fahrbericht | Nissan

    Als Nissan im Rahmen einer Bloggerveranstaltung zum Juke-R eine Überraschung ankündigte, konnte man fast erahnen, dass diese mit dem legendären Nissan GTR, dem Antriebsspender für den Juke-R, zu tun haben musste. Dem GTR durften 15 handverlesene europäische Blogger die Sporen geben. AUTORILD trat mit aufs Gas.

    Der Nissan GTR war auf Pirelli P-Zero unterwegs ©autorild.de
    Der Nissan GTR-Test fand, um das gleich vorwegzunehmen, nicht direkt auf der altehrwürdigen Rennpiste von Silverstone statt, sondern auf einem mindestens ebenso ehrenwerten Parkplatz, der zur Anlage gehörte. Auf diesem befand sich der aus Pylonen und Fahnen aufgebaute Track, den ein im GTR möglichst rasch zu umrunden galt. Drei herzliche Engländer übernahmen die Leitung: In jedem der beiden gegeneinander antretenden Nissan Boliden saß ein Instruktor, der primär den Kurs angab, sowie ein Zeitnehmer. Dass keiner der Kandidaten den Nissan GTR 2011 im britischen Dezember mit einer sensationellen Zeit bewegen konnte, war – wem auch sonst – dem regnerischen Wetter auf der Insel zuzuschreiben.

    Das Nissan GT Academy Ornat stand dem Boliden durchaus gut ©autorild.de

    Unbeabsichtigte Drifts im Nissan GTR

    Es galt, den GTR zunächst im schnellen links-rechts-links Slalom, dann um eine Rechtskurve zu prügeln, ein möglichst engen Kreis um eine Fahne zu fahren und das ganzen dann noch mal zu absolvieren. Um es Kurz zu machen: Dass der Nissan GTR 2011 dank Allradantrieb auch auf feuchtem Untergrund mit der vollen Kraft seiner 530 PS vom Fleck kam, überraschte nicht besonders. Dass der GTR, warf man ihn mit offensichtlich zu hohem Tempo um die Kurve, zu übersteuern begann, jedoch schon. Allerdings erwies sich das Nissan Coupe dabei nicht als hinterhältig. Auch der enorme Seitenhalt der Sitze wusste zu gefallen. Dass alles konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Nissan GTR mit über 1.700 kg nicht zu den Fliegengewichten gehört.

    Nissan GTR 2011 in feuchtkalter Herbstluft in Silverstone ©autorild.de

    GTR Preis mit 92.400 Euro angesichts der Performance niedrig

    Im Nissan GTR ging es ohnehin flott voran – der Biturbo V6 mit 3,8 l Hubraum leitet das maximale Drehmoment von 612 Nm an das für eine bessere Gewichtsverteilung im Heck untergebrachte Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, die Lenkung arbeitet direkt. Großartig - Power satt und ohne Unterbrechung. Dazu eine sportlche Geräuschkulisse. Wäre es beim Nissan GTR-Test nicht so nass gewesen, wären mit dem im Stile der Nissan GT Academy folierten GTR sicher deutlich flottere Zeiten dringewesen. So stand am Ende 0:41:58 auf der Uhr, wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Gegner nicht seine besten Tag hatte. Ob Porsche 911 oder Corvette besser abgeschnitten hätten? Letztere mit Heckantrieb bestimmt nicht. Der Nissan GTR Preis liegt übrigens bei 92.400 Euro für das auf 550 PS und 632 Nm erstarkte 2012er Modell.
    Made in GTR: Auf der linken Anzeige die AUTORILD-Zeit ©autorild.de


     
    Kommentare (3)
    1Samstag, den 17. Dezember 2011 um 19:58 Uhr
    Heinrich
    würd' ich doch glatt selber mal gerne blogger sein - geile kiste, und das wetter ist hier ja auch nicht viel besser. da weiß man dann schon was man vom GTR zu erwarten hat - wenn man denn von der normalerweise gar nicht geliebten tante väterlicherseits gleichzeitig die 93000 als erbteil erwarten darf.
    2Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 17:19 Uhr
    Milano
    Fantastisch! Leistung satt zu super Preis! Doch wo ist der Stern auf der Haube????!!???? Nun aber Spaß bei Seite! Ein in meinen Augen tolles Auto das preislich seines gleichen sucht. Klasse Bericht- mehr davon! Best regards Milano
    3Montag, den 19. Dezember 2011 um 15:18 Uhr
    rildo

    ein leben ohne stern ist möglich, und im falle des gt-r sogar empfehlesnwert