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  • Startseite Oldtimer 2 Türen Skoda Octavia – Kompakter Lastesel aus der CSSR
    

    Skoda Octavia – Kompakter Lastesel aus der CSSR

    Tags: Kombi | Kompaktwagen | Skoda

    Unser Fotomodell, ein Skoda Octavia Combi, gefällt mit geschwungnen Formen und einer ausreichenden Menge an Chromteilen inklusiver hübscher Radkappen. Damit hatte der Skoda Oldtimer durchaus Weltniveau und ließ sich auch international verkaufen.

    Octavia Combi mit sportlichem Gittergrill ©autorild.de
    Vorliegender Skoda Octavia Combi ist ein in mehreren Aspekten beachtenswerter Zeitzeuge. Erstens: Auch im Osten konnte man Autos bauen, die ihren westlichen Vorbildern optisch absolut nicht hinterher hingen. Zumindest anfangs.

    Zweitens: Technisch hatten manche Hersteller es ebenfalls drauf – der Zweitakter wurde auch im Warschauer Pakt belächelt. Zum Beispiel dachten Skoda Auto, Lada, Dacia und Wolga nicht ansatzweise daran, die ohnehin belastete Luft noch durch ölverbrennende Motoren zu verpesten. So tut auch in unserem Skoda Octavia ein Viertakter Dienst, auch noch wassergekühlt. Der 1,2-l-Vierzylinder sorgte mit 47 PS, ab 1969 sogar 51 PS für immerhin 115 Sachen Spitze, was seinerzeit durchaus akzeptabel war.
    Die Heckflösschen flankieren die praktische zweigeteilte Klappe und wurden von der Skoda Octavia Limousine übernommen. ©autorild.de

    Flösschen am Skoda Octavia

    Als der Skoda Octavia Combi 1961 lanciert wurde, ging er stilistisch noch einigermaßen durch; mit seiner Pontonkarosserie allerdings machte der Skoda Oldtimer seine Formgebung in den 50ern allen deutlich. Auch wurde dem Skoda Kombi das Facelift verpasst, dass die Limousine 1959 erhielt: eigentlich ein Backlift, bekam der Wulst der Flanke hinten Aufsätze, die wie kleine Heckflossen wirkten und größere Rücklichter zuließen. Damit wirkte der Skoda Octavia schon ganz adrett; wer wollte zog anhand des stabilisierenden vorderen Kotflügeldaches eine Verbindung über den eisernen Vorhang zu Mercedes 190 SL. Wie der Schwabe hatte auch der Skoda selbstverständlich Heckantrieb. Von so neumodischem Teufelszeug wie Frontantrieb im Wartburg wollten die Tschechen nichts wissen.  
    Typenschriftzug am Heck des Skoda Octavia Combi ©autorild.de

    Skoda Octavia Combi mit Zuneigungsbedarf

    Der Skoda Octavia passt mit seiner Länge von 407 und seiner Breite von 160 Zentimetern auch heute noch gut in den Straßenverkehr. Der weinrote Lack verleiht dem Octavia Combi sogar eine edle Erscheinung, müsste allerdings ordentlich poliert und gewachst oder gleich neu gemacht werden. Arbeit steht auch am Blech an: Überall treten angefressene Stellen zu Tage; nicht schlimmes zwar, doch in ihre Gesamtheit schwerwiegend genug, eine gründliche Teilrestauration vorzunehmen. Im Interieur jedoch nicht: das Armaturenbrett erstrahlt in frischen, mattseidigem Glanze, die Sitze offenbar jüngst mit weißem Kunstleder und grau gemustertem Stoff bezogen. Dazu sorgen schwarz abgesteppte Türverkleidungen mit weißen Inlays und das ebenfalls aufgearbeitete Lenkrad für Fahrkomfort im Skoda Octavia Combi.

    Aufschwung Ost: Wartburg 353 Tourist

    Aufschwung Ost: Skoda Octavia Combi

    Aufschwung Ost: Trabant 601 Kübel

    Aufschwung Ost: GAZ Wolga M21

    Aufschwung Ost: Barkas B1000

    Aufschwung Ost: Zastava 101

    Aufschwung Ost: Lada Niva Test

    Aufschwung Ost: Wartburg 353 W


     
    Kommentare (1)
    1Montag, den 01. August 2011 um 10:49 Uhr
    Mathias
    So sah also der Opa von unserem Großen aus! :-)