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    Vortrieb nonstop: Toyota Land Cruiser BJ40

    Tags: Allradantrieb | Toyota

    Der Toyota Land Cruiser war in seinen frühen Versionen ein Wagen für ganz harte Hunde. Wer privat solch einen Land Cruiser aus freien Stücken fuhr, musste Komfort prinzipiell ablehnen oder vergessen haben, seine Zufahrt zu befestigen.

    Luftwiderstand spielte bei der Gestaltung des Toyota Land Cruiser keine Rolle ©autorild.de
    Denn der Toyota Land Cruiser war wie seine Konkurrenten Ford Bronco oder Jeep CJ-7 seinerzeit alles andere als das, was heute als weichgespültes SUV den Einruck erwecken will, tatsächlich den Asphalt verlassen zu können.

    Doch sorgten die vorne wie hinten montierten starren Achsen an Blattfedern in Kombination mit Allradantrieb, Differentialsperre und Geländeuntersetzung dafür, dass der Land Cruiser wie der Land Rover Defender im Matsch kaum aufzuhalten war. Wer es abseits der Straße wissen will, nimmt den nicht vorhandenen Komfort auch heutzutage noch gerne dafür hin.
    Dank Rundumverglasung geht der Überblick im Toyota Geländewagen nicht verloren ©autorild.de

    Toyota Land Cruiser – Hubraum satt

    Bei unserem Land Cruiser Fotomodell handelt es sich um einen Toyota Land Cruiser BJ40, der in Deutschland 1978 wie auch der Benziner FJ40 seine Markteinführung feierte. Zunächst leistete der Toyota Diesel mit 3.0 l Hubraum 80 PS und 191 Nm Drehmoment, ab 1981 hielt dann der 3.4 l große 3B-Selbstzünder mit 90 PS und 217 Nm Einzug. Bemerkenswert an diesen Eigenentwicklungen ist, dass der beachtliche Hubraum auf lediglich vier Zylinder aufgeteilt wird. Da sind die Pötte vieler US V8-Motoren kleiner. Wer sich ob dieser Werte an der Ampel mit dem Toyota Geländewagen anlegen will, sollte hoffen, dass der Allradfahrer Spaß versteht und das eigene Fahrzeug nicht zum Totalschaden rammt.
    Das Land Cruiser-Emblem dürfte zu den wenigen nicht metallenen Karosserieteilen gehören ©autorild.de

    Land Cruiser mit praktischen Individualisierungen

    Vorliegender Land Cruiser sieht aus, wie ein Toyota Land Cruiser gebraucht eben aussehen sollte: Hier und da ein Fleckchen Rost und Kampfspuren an der massiven Stoßstange lassen keinen Zweifel, dass der Geländewagen artgerecht bewegt wird. Zu diesem Eindruck tragen außerdem der massive Überrollkäfig, die Blechbox vor dem Kühlergrill und die zahlreichen Verstärkungen aus Riffelblech bei. Die Felgen sind selbstverständlich aus Stahl, allerdings mit eher zivil profilierten Pneus bezogen. Da wollen wir mal stark hoffen, dass der Besitzer noch einen zweiten Satz grobstollige Reifen für feuchtfröhliche Schlammschlachten mit dem quietschgelben Toyota Land Cruiser parat hat.